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Wir sind das Volk!

Wahlen stehen an, ich kann den Mund nicht halten.

Wir müssen mehr tun. Wir sind das Volk. Wir müssen endlich wir werden. Wir müssen! Jawohl. Endlich! Wir wählen dieses Wochenende. Viele wählen die Bräsigkeit der letzten 12 Jahre. Weil es ihnen gut geht. Darum geht es ja, dass es gut geht. Scheiß doch drauf, was der Versager von nebenan macht. Wir müssten mal die SPD ins Kanzleramt wählen, damit die faulen Arschlöcher endlich mal wieder was für ihr Geld tun müssen. Frau Merkel kommt schon klar, um die müssen wir uns nicht sorgen. Die kann Kuchen backen oder endlich mal in die Forschung gehen, wo kein drumrum reden gilt, kein Gelaber. Kuchen oder Forschung, das Ergebnis steht nicht auf dem einfallslosen Plakat. Der Deutsche ist so langweilig, so vergähnt. Wähle, deutscher Depp, wähle! Du sollst nicht abnicken, nur weil das Konto stimmt. Du sollst nicht AFD wählen, weil du zu faul zum Denken bist, du sollst nicht Weiter so wählen, weil du es gerade mal gut erwischt hast. Du sollst kein Arschloch sein. Das erste und einzige Gebot! Sei kein Arschloch! Denke gefälligst nach. Informiere dich, schau hin, denke nach und sei kein Arschloch.

Warum haben wir keinen Bruce Springsteen in Deutschland, der sich vehement in Wahlkämpfen gegen Büsche und Trumps engagiert? Weil wir hier nur Luschen haben. Seichtes Einheitsgelaber. Wo bist du, Niedecken, was ist mit den Westernagens und den – wie heiß der aus Bochum? Warum haben wir die nicht, warum tauchen die nicht auf, warum werden die nicht gezeigt? Oder fressen die alle Muttis Streuselkuchen? Zeigt euch! Luschen, seichtes Gelaber. In der Kunst wie in der Politik. Weil wir auch annehmen müssen, dass es ohnehin umsonst ist. Tut endlich was! Du nennst dich Land der Dichter und Denker? Du bist so erbärmlich. Ungebildet, intolerant, zum kotzen überheblich, rückständig im Denken, in der Bildung und sogar in alldem, worauf du dir was einbildest. Deutschland erwache! Schick die Arschlöcher in die Wüste der Nichtbeachtung, werde wieder europäisch, offen, tolerant. Wir waren schon nah dran. Kümmere dich endlich um die Zukunft deiner Bildung, deiner Menschlichkeit – nach innen wie nach außen – AFD ist kein Thema! Von denen hat keiner jemals in Geschichte aufgepasst. Und Geschichte ist wichtig. Die lehrt uns auch, dass die großen deutschen Leistungen schon gut 100 Jahre her sind. Wir haben nichts, worauf wir uns was einbilden könnten. Nein, haben wir nicht. Ohja, unsere Autos, unser Maschinenbau… Maschinenwow! Technik von vor 100 Jahren, danach tief und fest geschlafen, Geld investiert in fleißige Ingenieure, die super 4.0-Maschinen konstruieren können, aber ihren Namen fehlerfrei schreiben - muss ja auch nicht, bringt ja kein Geld. Das ist unsere Einstellung. Bei der Bildung und in der Wirtschaft. Wir sind so toll. Wir spritzen so geil ab, jeden Tag. In 20 Jahren spritzen uns die anderen voll. Weil wir es verpennt haben. Weil wir heute so gut sind. Weil wir es so lieben. Und uns Frau Merkel sagt, dass wir uns so lieben. Weil wir so gut Diesel können. Sowas von gut, so gut kann keiner. Unsere Industrie ist so gut, da muss schon eine Regierung kommen, die ihr sagt, wo es in Richtung Zukunft geht. Denn die haben wir ja bisher gemacht – also die Zukunft. Wir schrauben und fräsen und haben sogar Computer. Ja gut, die Amerikaner und die Asiaten, die machen das alles ohne sowas. Aber wir schrauben am besten. Was, Schrauben braucht keiner mehr? Oh, ja aber da macht der Rest der Welt wohl was falsch. Das müssen wir denen erklären. Und Diesel verkaufen. Ist doch ne klasse Technologie, und noch fast ganz neu, und wir haben sogar englische Fachbegriffe inzwischen. Wir sind weltweit führend. In der Selbstverleugnung. Wir erschließen Neuland, wir verarschen Millionen und holen uns einen drauf runter. Wir können nämlich nicht mehr geradeaus schießen – das hat in der Vergangenheit auch immer wieder missklappt. Deshalb schießen wir jetzt mit Verarsche. Gut, das streut bis ins eigene Volk, aber das ist ja brav, keine Gefahr, das Volk hat seinen Job und ist glücklich. Und überhaupt, die Arschlöcher außenrum, der Türke – keine Ahnung von Nazis-, der Ami mit einer Karikatur an der Spitze, der Nordkoeaner, der sowieso. Da sind wir doch unbestritten sowas von klasse. Da wäre jede Änderung, jeder Fortschritt doch ein Rückschritt. Nee nee, lass mal. Klar wachsen unter bräsig-lauen Bedingungen die Rechten wie Schimmel an der Wand. Aber was wissen die schon, wir sind doch führend in allem. In Auto, in Schlosserkram, in Ignoranz, in Flüchtlingen, in Volkswohlstand, in Zufriedenheit, in lahmem Unmut, in Lebensarbeitszeit. Wir können sowas von abspritzen, da kommt man gar nicht zum Denken. Rente haben manche auch und der Ami kann nicht mal Krankenversicherung. Was sollten wir ändern? Grundlagenforschung? Bringt kein Geld, nichts Zählbares, das sollen mal die Amis machen. Die machen eh all das komische Zeug. Wir hatten unsere Wissenschaftler schon vor 100 Jahren. Die sind noch fast ganz frisch, das hat Zeit. Und wir geben ja auch Geld, wenn es nötig ist. Haben sogar schon Elektro in Autos. So gut, das alles.

Und Bildung muss sich schon auszahlen. Effizient sein, Ertrag bringen. Was hat denn der Einstein schon umgesetzt? Oder der Heisenberg? Wirtschaftliche Versager. Wir sind auf den Goethe stolz und auf den Schiller. Wann waren die noch? Aber wir sind echt gut, sind doch echte Namen, auf die kann man sich was einbilden. Und exportieren können wir. Waffen und halt den ganzen Schlosserkram. Da sind wir so gut. Sowas von! Den anderen Kram, Elektronik, Software, neue Wege… och nö, das ist ja lahm, da müssen wir den Utopisten echt nicht alles nachmachen. Wir sind doch gut in dem, worin wir gut sind. Und wir tun alles dafür, dass die Welt das alles braucht. Tunnelblick, Bruttosozialprodukt, Effizienz, Selbstbewusstsein, Ellenbogen – das braucht die Nation. Kinderkram wie Wohnungen, Kinderbetreuung, ein sorgenfreies Alter – mal ehrlich, darüber machen sich doch nur Versager Gedanken. Und Versager brauchen wir nicht hier. Wir haben VW! Wir sind Deutschland.

Mal so von Versager zu Versager… wenn ihr so wie ich nicht klarkommt, dann seid ihr halt Versager. Akzeptiert es oder ändert es. Aber jammert nicht rum, ihr Arschlöcher! Das hat sich jeder selbst zuzuschreiben. Nicht der Politik, nicht den armen Schweinen, die tausende von Kilometern hierher laufen, nur damit sie und ihre Familien nicht abgeschlachtet werden. Wenn ihr echt glaubt, dass ihr von denen übervorteilt werdet, dann schlaft besser weiter. Wenn ihr es bis dahin nicht geschafft habt, macht nicht die anderen verantwortlich, sondern bohrt euch selbst im Arsch. Wenn ihr Versager eure Kinder zu Versagern erzieht, ist es eure Schuld! Nicht die des Staates, von dem ihr lebt. Wählt nicht die rechten Wixer, die haben null Interesse an euch. Die haben nur Interesse an sich und ihrer Macht, von der sie träumen. 6, setzen, weiter träumen! Die anderen sind nicht Schuld, selbst ist der Volksgenosse – auch selbst Schuld. Weil er die Zeichen der Zeit nicht versteht. Die Zeit ist reif, der Deutsche nicht!

Wir haben uns nichts einzubilden und nicht zu jammern. Wir müssen entscheiden und dazu stehen. Es sind Wahlen. Wählt! Und überlegt gut. Ja, Frau Merkel hat es so toll gemacht. Sie kann zwar einer 1050 Euro-Kraft nichts sagen außer dass sie doch riestern soll. Aber sie hats toll gemacht. Dax geil, Maschinenbau geil VW… oh… naja, kommt vor. NSA kommt auch vor. Flüchtlinge. Kommen auch vor. Da holt man sich dann den Respekt der menschlichen Menschen. Der Schröder hat das nur mit Gummistiefeln geschafft damals. Jedem sein Wasser bis zum Hals. Einmal Freischwimmer und du hast gewonnen. Mit mir keine Maut heißt heute Mit mir keine Maut, die den Deutschen was kostet. Jippie, wieder was fürs Volk erreicht. Wir werden von der CSU beherrscht, das geht nicht. Ich habe kein Vertrauen mehr. Auch wenn Mutti wahrscheinlich die zweit oder dritt intelligenteste Kanzlerin ist, die wir hatten. Aber ich will Charakter! Mochte Schröder nicht, widerlicher Typ, aber Charakter hatte der. Muddi leider nicht. Es geht wohl nicht gut, wenn Physiker in die Politik gehen. Sollten sie nicht tun. Das war schon bei Lafontaine nicht gut. Schade, wieder eine Option weniger. Steh doch mal zu was, Merkel, vertritt es gegen alle Widerstände. Kämpfe mal, zeig mal Charakter! Leisten kannst du es dir. Überzeuge mich nur einmal. Leisten solltest du es dir!

Die Gestalten, die du nicht überzeugst, die gehen zur Wahl. Und wählen AFD. Andere bleiben weg. Das hast du dir dann selbst zuzuschreiben. Und dann sag bloß nicht, du wärst gut für unser Land! Soweit kommts noch. Du holst uns die Nazis ins Haus und bist stolz drauf. Echt jetzt? Da kommt dann so Geschwätz vom Regierungsauftrag des Wählers, wenn man gerade mal gut ein Drittel der Stimmen zusammen bekommt. Das ist kein Regierungsauftrag, das ist eine zu milde Strafe. Angela. Rede nicht nur Vokabeln, die dir jemand aufgeschrieben hat. Wenn du schon Kanzlerin bleiben musst, dann geh einmal aufs Ganze. Denke nicht an die nächste Wahl. Mach es einmal richtig, wie der Amtseid es verlangt. Häng dich rein, verdammt! Zeig uns, dass Politik kein Kaspertheater ist – ist es nicht, ich weiß, aber viele haben den Eindruck, und deine Art verstärkt den noch. Setz dir ein ziel, mach von mir aus Obama zum Kanzleramtsminister, hol dir Minister aus anderen Fraktionen – warum geht das eigentlich bei den Amis und bei uns nicht?! Überzeuge uns doch mal! Bitte! Du bist ein kluger Mensch, nutze deine Fähigkeiten doch mal für einen Blick über den Rand des strategischen und wirtschaftlichen Tellers. Mein Gott, kann das so schwer sein, sich mal von Konventionen zu lösen? Selbst der blöde Schröder hat das geschafft. Überhaupt haben es immer nur SPD-Politiker geschafft. Brandt, Schröder, und Helmut – den wir heute so sehr bräuchten.

Ich war früher eher konservativ, aber ich ertrage es einfach nicht mehr. Über Digitalisierung zu reden als sei es eine Erfindung der letzten zwei Jahre – wobei ich eigentlich nicht weiß, was das Thema in der Politik zu suchen hat. Wenns um Handyscheiß geht, kriegen die Firmen das auch allein hin. Sich über die NSA erst dann aufzuregen, wenn Muttis Handy abgehört wird und nicht darüber, dass Millionen abgehört werden. Meine Güte, wen sollten sie denn sonst abhören?! Die NSA ist dämlich, aber doch nicht so sehr, dass sie erst Herrn Mayer aus Paris. Texas abhören statt Frau Merkel. Unsere Politiker sind leider zu sehr darauf fixiert, Karl Doofkopp mit tumber Polemik zu beeindrucken als mal ihren Kopf aus dem Arsch zu ziehen, auf Ergebnisse zu scheißen und endlich mal nachzudenken, die Dinge zu tun, die zu tun sind und einfach mal dazu zu stehen. Und wenns halt dann bei der Wahl nicht klappt, ok, dann muss man überdenken. Aber immer nur auf die nächste Wahl hin zu dümpeln, das ist so billig, so einfach. Das reicht nicht aus! Nicht für mich. Nicht von Klima reden, machen. Nicht von Bildung reden, machen! Wir brauchen Wirtschaft, keine Frage, wir brauchen Arbeitsplätze, keine Frage. Aber verarschen lassen muss ich mich doch nicht. Die Wirtschaft ist noch nie an menschlich vernünftigen Vorgaben gestorben. Und da muss man als Politiker eben auch mal den Arsch in der Hose haben. Oder ihn notfalls der Welt mal zeigen. Merkel, mach endlich was aus deinen Fähigkeiten. Die Fernsehauftritte der letzten Wochen waren wieder mal so erbärmlich. Ich bin Kanzlerin, ich bleib es eh, und Stellung beziehen? Nö, trau mich nicht. Bäh! Weg! Entweder richtig oder gar nicht mehr! Zeig Arsch oder geh Kuchen backen und Salami essen.

Wen wählen? Scheiße, ja… nee… wählen halt. Ich bin echt kein Fan der abgefransten SPD, aber wie gesagt, die brauchen nen kräftigen Tritt und den kriegen sie nicht, wenn sie sich in der Opposition oder unter Muttis Hosenanzug verstecken können. Zeit, dass Angie wieder Jeans trägt. Und dann soll Würselen mal zeigen, was es kann. Klar wird der nicht Kanzler. Aber die SPD sollte niemand mehr wählen, wenn die sich wieder in eine Koalition mit der CDU flüchten. Das ist so billig. Opposition ist nicht Mist! Wenn sie stark ist. Vielleicht kapiert die SPD ja, dass sie nach 3 oder max 4 Jahren Jamaika die besten Chancen nach Schröder hat. Äh… nein, tut sie nicht. Würsi konnte sich ja nicht mal durchringen, eine Groko kategorisch auszuschließen. Auch wieder erbärmlich. Oh Mann, wonach streben die eigentlich alle? Es geht immer nur um die nächsten 4 Jahre. Dann wählt doch AFD! Dann werdet ihr schon sehen, was ihr davon habt. Ich lebe gern hier, aber sollten die mal mitreden dürfen, bin ich weg. Oder machs Frauke Petri von hinten – mit Sprengstoffgürtel. Aber nur, wenn der rechtskarierte Oppa und Bernd mit im Zimmer sind. Dann gibt’s drei Deppen weniger und einen guten Deutschen. Das nenn ich Erfolg. Gute Quote, gute Nacht.

Wir sind das Volk! Deutsche, erwacht, ihr faules Dreckspack! Wählt intelligent und vernünftig. Zeigt der Welt, dass wir doch noch ein offenes Land sind mit klar denkenden Menschen. Wir waren da vor 10 Jahren schon mal weiter. Eine Welt, Geist, Humanität, Mut, Mitgefühl, Zukunft im Denken, ein bisschen Selbstironie!

24.9.17 04:56


Die Größten Bands...

Bei mir läuft gerade nebenbei das Alchemy-Konzert von den Dire Straits von 1982 oder 83. Grandios.

Und gerade überleg ich mir, wer wohl so die größten Bands der 60er bis heute sind. Liegt es an meiner Jugend, dass mir zu den 80ern mit Abstand die meisten einfallen? Auch wenn man jetzt beispielsweise die Stones und auch andere nicht gerade einem Jahrzehnt zuordnen kann...

Bei mir mal so spontan (die Reihenfolge ist keine Präferenz):

60er:

- The Beatles

- The Rolling Stones

- Pink Floyd

- Jethro Tull

- Bob Dylan (is halt keine Band)

70er:

- Pink floyd

- Queen

- Stones

- Beatles

- Jethro Tull

80er:

- Bruce Springsteen & The E-Street Band

- Dire Straits

- The Police

- AC/DC

- Supertramp

- Queen

- Pink Floyd

- Jethro Tull

- REM

- U2

90er:

- Bruce Springsteen 

- The Cranberries

- ja, da wurde es dann schon dünn...

seit 2000:

ööööh... Kindermusik... weiß nicht

 

And it's all connected, though...

Und jaaaa, ich hab viele vergessen! (Und für MICH ist Nirvana eine anstrengende Eintagsfliege - autsch.)

Also bitte Rückfütterung und ergänzen. Welches sind Eure Größten?

 

24.6.17 22:13


New York City Serenade

 
Mit Berlin verbindet mich seit meinem ersten Besuch 1988 etwas. Die Faszination der geteilten Stadt, der Geschichte, der Einzigartigkeit durch ihre Vielfalt. Es ist weniger geworden, seit sich der Politklüngel dort eingenistet und Yuppiehausen in viele Stadtteile gebracht hat. Schade für Berlin. Berlin hat Weltstadtdings gewonnen und Charme verloren. Berlin hat etwas Berlin verloren. Aber wir haben jetzt Hochhäuser an der Zonengrenze, Bier für 5 Euro im Sony Center und BWLer in Friedrichshain. Also Bildungsniveau unverändert. Das nennt man Fortschritt. Toll. Berlin ist trotzdem noch toll.
Rom. Kenn ich nicht. Bestimmt spannend. London. Kann man mal haben. Ob man muss, weiß ich nicht. Glaub aber, ist auch spannend. War 89 dort und kurz 2012. Weiß nicht. Wenn Europa, dann immer noch Berlin.
 
Ich hab keine Ahnung von der Welt. Kenne kein Persien, kein Afrika, kein Russland, kein Asien. Außer Peking vor 20 Jahren. Faszinierend damals. Viel spannender als mensch es sich vorgestellt hätte. Aber heute... kenn ich nicht. Kenne mich in der Welt so gar nicht aus, und trotzdem mehr als der statistische Deutsche. Und der Michel ist im Weltschnitt wohl noch ganz gut. Statistik ist doof. Du weiß mehr als der Statistiker, verdienst aber weniger. What is it worth for? Nothing! You come from statistics, you're going back to statistics. Das hat schon Eric Idle gewusst. Always look at the bright side of life! Wenn sie dich kreuzigen würden, wüsstest du, wenigstens, woran du bist. Unsere offizielle Religion im Zeichen der Hinrichtung, seit 2000 Jahren. Da sind wir führend, da muss der Taliban erst mal hin. Jippie! Es lebe die Säkularisierung.
 
Säkularisierung, die elegante Überleitung zum Thema - von Berlin über Bildung und Peking, Statistik und biblische Blasphemie: New York! Als ich über die Brooklyn Bridge gelaufen bin, hatte ich ständig Bruce Springsteen im Kopf - musste aber mit Gewalt weg von Jersey Girl: falsche Seite -, Meeting across the River (das mal ganz besonders), Night , She's the One und natürlich Jungleland (Hammersolo von Clarence). Unbedingt anhören! Also, jetzt, gleich. Nicht irgendwann.
 
Hat Edgar Alan Poe eigentlich Geld verdient, oder wovon hat der gelebt? Das wäre gerade mal echt interessant.
 

 
New York. Darauf wollte ich hinaus. Dabei fällt mir Vancouver ein. Ich steh auf die nordamerikanischen Städte, scheint es. San Francisco ist auch so geil. Also, ich wollte von New York schreiben: Vancouver ist ganz anders. So sehr in Kanada. Und so gediegen - viel leiser, angenehm. Wir hatten nur zwei Tage, also kenn ich Vancouver auch nicht. Liebe es aber. Da muss man sich dann immer fragen: deshalb oder trotzdem oder anyway. San Diego auch übrigens... aber das führt vom Thema weg.
 
Wenn du die Soli von The Big Man Clarence Clemons hörst - das muss ich noch machen - oder daran denkst, während du über die Brooklyn Bridge läufst, bist du verzaubert. Und wenn du sie vorher gehört hast, stellst du dir das genauso vor. New York ist so geil und so nervig. Laut. Genauso hektisch wie Heidelberg. Eigentlich genauso wie Heidelberg: Viele Touristen, mit Fluss, teuer und als Radfahrer musst du echt mit dem Leben abgeschlossen haben. Unterschied: der New Yorker ist hilfsbereit. Und hat höhere Häuser. Die sind alle schief auf den Fotos. Sonst alles wie hier auf dem Dorf. Will sagen, ich komm da gut klar - so auf den ersten Anschein. Anders als in Paris sprechen die da auch eine Sprache, die man versteht - auch anders als häufig hier. Also, ich mochte das. Und wenn ich mich irgendwo religiös oder sonstwie auf der Straße bekehren lassen möchte oder möchten würde, dann da. Die machen den Bekehrungskram echt höflich und freundlich. Und hierzulande ist bekehrenderseiteige Freundlichkeit ja schon ein Hauptgrund, sich bekehren zu lassen. Deswegen wird hier auch niemand bekehrt. Wenn ich so an die Zeugen vor meiner Haustür denke, völlig klar. Also, ich finde das total interessant... hab dazu echt viel zu sagen. Klar will ich über Gott reden, aber dann schon ausgiebig, und die sollen zuhören. Können die nicht einen Termin machen? Die wollen dann immer nach ner halben Stunde wieder weg. Der Ami ist da flexibler.
 

 
Bekehren... also mit dem Kehren haben sie es weniger in New York. Schwäbischer Einschlag ist nicht zu verzeichnen. Das macht der Kanadier in Vancouver deutlich überzeugender. Das erinnert mich an Würzburg. Sauber, nette Kneipen. Nur fehlen dem Kanadier hier die Gebäude aus dem 16. Jahrhundert - eine Residenz und Festung konnten wir nicht verorten -, Döme haben sie auch nicht, eine profunde Geschichte und Riemenschneider und Röntgen fehlen grundlegend. Da sind die völlig hintendran. Gut, Würzburg muss kleine Abstriche machen in der Liebenswürdigkeit der Menschen - also, ich mochte die Jungs und Mädels in Würzburg, aber ich meine, so generell und im Allgemeinen und im Erscheinungsbild und so, wobei Heidelberg da viel schlimmer ist -, in der grandiosen Landschaft, der Mitteilsamkeit der Busfahrer, der Marina, der Skyline, bei den Wasserflugzeugen, dem Strand mit viel Meer drumherum, dem Street Food, den Burgern - vom Unicafe abgesehen - und auch einfach der Gesamtgeilheit. Und überhaupt. Trotzdem, es ist so: in Würzburg biste viel schneller als in Vancouver. 
 
Was mich wieder direkt zu New York bringt - da biste auch schneller. Bisschen. Und mal ehrlich, wer, der Deutschland kennt, will woanders alte Sachen sehen? Die haben wir doch zur Genüge. Besagte Döme, Rentner, Politiker. All so Zeug. Obwohl: Gesamtreisezeit nach Vancouver ist kürzer - wenn man sonntags einreist. Der US-Ami braucht da geschlagene 2 1/2 Stunden, um dich zu fragen, ob du schon mal da warst und ungläubig zu fragen, warum du nochmal kommst. Antwort: pffff, hatte keine Wahl, war ein Geschenk - wurde akzeptiert. Geil auch als ich gesagt hab, ich war mit 11 schon mal da, und der Einreisebeamteasiate dann meinte, warum ich jetzt nicht mit meinen Eltern da sei, ob ich sie nicht mehr mag. Also Humor haben die, wenn auch sehr unterschwellig. Ich sach noch: dat geht dich gar nix an.
 

 
Der Kanadier denkt nur: selbst schuld und schickt dich weiter. Das kann der ganz spontan. In Würzburg hatten sie das nicht, da konnte man einfach so rein. Und die - und das ist ein durchaus entscheidender Vorteil - hatten die hübscheren Bereitschaftspolizistinnen. Das muss mal erwähnt werden, wird ja sonst nie erwähnt. Wer erwähnt sowas schon, außer er hat sich gerade in das Wort erwähnt verliebt.
 
Also man sieht schon, um nach New York zu kommen, muss man erst mal die ganze Welt hinter sich lassen. Und dann auch noch die Bahnverbindung von JFK nach Manhattan kapieren. Aber eigentlich gibts da nicht viele Möglichkeiten, man muss nur rausfinden, wie man zu nem Ticket kommt. Schwarzfahren ist da nämlich ziemlich unmöglich - wir sind hier offener, haben auch die Erfahrung mit den Mauern schon hinter uns. In Kanada planen sie keine Mauern, soweit ich weiß. Bei Würzburg kann man das nicht mit Sicherheit sagen, die Franken können aber nichts dafür, dass sie da jetzt so involviert sind in Horstland. Mauern zu den Eskimos wären auch sinnlos von kanadischer Seite. Und noch gibt es wenige US-Flüchtlinge Richtung Kanada.
 
 
 
Aber so kann man das auch wieder nicht sagen. Mit der Fahrkartenautomatenmauer (das Wort wird ernsthaft nicht von der Rechtschreibkorrektur beanstandet!!!) haben wir hier schon zu kämpfen. In New York auch. Unterschied: dort kommt innerhalb von 10 Sekunden irgendein Mensch und fragt dich, ob er dir helfen kann. Hier versuchen nur alle, irgendwie zu hupen. Das haben die Amis uns sowas von voraus: die Hilfsbereitschaft. Klar, müssen sie auch, das haben sie gelernt. Wenn die sich nicht gegenseitig helfen, verhungern sie oder sterben an Masern. Schön sowas. Also, dass sie hilfsbereit sind. Und wenn da einer hupt, hat Tina festgestellt, dann hupen auch alle. Da ist Solidarität gelebt. Mal ehrlich, in USA fühl ich mich unter Menschen wohler als hier. Da sind nämlich Menschen. Hier sind Leute. In Vancouver (ich weiß, nicht USA) sind die sogar so drauf, dass sie sich entschuldigen, wenn du ihnen ans Schienbein trittst. Ganz süß. Ist mal einen Versuch wert, wenn man in Vororten unterwegs ist. Auch in New York, so in Brooklyn oder Harlem - da lernt man die Menschen mal von ihrer ganz menschlichen Seite kennen. Aber wir waren ja gar nicht in Harlem. 101. Straße war das Äußerste. Da gibts den Broadway Bagle. Weiter nördlich kommste dann nicht mehr mit der Plautze. Ab da gehts zum Central Park abwärts zum Abliegen. Rollen - passt.
 

 
Generell ist die Nahrungsaufnahme in New York nicht teuer - nur der Nahrungserwerb. Empirische Versuchsreihen haben ergeben, dass der Import von Worschtebrot zwar verboten, aber kein Problem und insbesondere zu empfehlen ist. Nervenschwache können auch in der Warteschlange vor der Immigration noch mindestens 5000 Kalorien in Form illegal eingeführten Mettigels zu sich nehmen - es herrscht kein Zeitdruck. Das ist zu empfehlen, da immer wieder unbedarfte ESTA-Neutouristen aufgrund von Unterernährung aus der labyrinthisierten Schlange zwangsentfernt werden müssen. Schnellere Abfertigung ist übrigens bei turbanisierten Vollbartträgern garantiert. Für weibliche Einreisende empfiehlt sich in diesem Zusammenhang das gründliche Studium des "Leben des Brian" im Vorfeld - ein Insider. Reisen in exotische Länder wollen vorbereitet sein.
 

 
Einmal in der Unterstadt Manhattans angekommen - wie gesagt, Sonntag empfiehlt sich nicht als Einreisetag, da dann die U-Bahnen mit dem Heidelberger Sonntagsstraßenbahntakt synchronisiert sind -, muss man nur noch dem Taxifahrer sagen, wohin man möchte. Eine einfache Übung - es ist lediglich alle 7 Sekunden das gewünschte Fahrtziel zu wiederholen. Bei akzeptabler Annäherung aussteigen und selbst laufen erspart übrigens rund 35 maliges Wiederholen des Fahrtziels. Also, einmal angekommen, erinnert man sich spontan daran, kurz vor dem Abflug irgendwo was in Zusammenhang mit der größten hessischen Flughafenstadt gelesen zu haben, das so ähnlich klang wie "Mainhattan". Und man denkt sich, echt, die haben einen ganzen Häuserblock in Frankfurt? Albern. Gleich vergessen. Aber gut, die halten auch Apfelwein für ein Getränk.
 
Andererseits, der Ami im Allgemeinen und der Newyorkese im Besonderen hält auch das eine oder andere was die da haben für Bier oder für Brot. Kein Wunder, dass die keinen Krieg mehr gewinnen. Also sein wir großzügig - da sind wir jetzt auch keine Spezialisten. Wir können dafür Bier und Brot. Im Rückgriff auf die Nahrungsaufnahme sei im Übrigen das klassische Diner erwähnt. Wer erstklassige Burger plus Fries plus das ganze Geschmnodder außenrum liebt und auch "Bier" im Weinglas ertragen mag, möge sich im "Metro Diner" in der 100./Broadway gütlich tun. Amerika im Original, zu erschwinglichen Preisen und echt lecker. Nur mal so. Insidertipp vom Origianl-NYC-Cop. Kann übrigens noch den Westside Market Broadway/98. empfehlen. Toller Supermarkt, tolle Auswahl. Teuer ist eh alles.
 

 
So, und nun mal im Ernst. NYC ist der Hammer! Tina hat mich kurz nach unserer Rückkehr gefragt, ob mir New York oder Paris besser gefällt. Da war ich noch so beeindruckt, dass ich sagte, so unter dem direkten Eindruck sei das jetzt unfair gegenüber Paris. Aber dass ich mich in NYC schon deshalb wohler fühle, weil ich mich mit den Menschen flüssig verständigen kann. Im Nachhinein ist es viel mehr. Mir kommt im Vergleich Paris oder auch Berlin wie ein Dorf vor. Zumindest was Paris angeht, ist das nicht der Größe geschuldet - und ein paar Tage können auch keine treffende Aussage begründen. Aber ich persönlich kann mit NYC sehr viel mehr anfangen - gerade im Nachhinein - als mit Paris. Berlin bleibt Mitfavorit. 
 
Diese furchtbar laute Stadt NYC ist mir sympathisch. Ich fühl mich da wohl. Ich mag die Leute. Das komische Zeug, was sie tun, die Diversizität (heißt das so? - wenn nicht, dann jetzt), die Offenheit, die Fressbuden, die Diners, die Herzlichkeit, wie sie der Deutsche nie erlebt hat. Klar muss uns als Touristen klar sein, dass sich kein normaler Mensch ein Leben in Manhattan leisten kann, nicht mal in der 100. Straße beim Diner - was bedauerlich ist, da man von dort aus fast überall hin rollen kann. Klar hab ich keine Ahnung, wie es sich in Brooklyn, Queens oder Dödelhausen, NY oder gar Jersey lebt. Aber ich hab mich ganz komischerweise wohl gefühlt in dem Chaos. Ein Gefühl von Freiheit, sich ausleben zu können, wäre man nicht nur als Tourist hier. Ein Gefühl von Monstrosität hier, fast schon Kleinstadt dort. Ground Zero hier, das Diner dort. Ein paar Kilometer entfernt, mittendrin und doch familiär. Zumindest in Manhattan keine Sorge, sich unsicher zu fühlen. Ich kenne Kaiserslautern, da hab ich keine Sorge wegen Manhattan. Pffff.
 

 
Ja klar, als Tourist bist du ganz anders drauf. Genieße es. 1 WTC - the view cross the river to the Jersey side. Sundown over the Hudson, walk the Brooklyn Bridge when Lower Manhattan fades away in the darkness with all the lights turning on, enjoy streetfood on your hotel room balkony looking over 32nd street, smell dope on every corner, watch out over NYC from the roof top bar with a 14$ cocktail wishing you could afford several of them, see 1 WTC from the ferry remembering the Twin Towers having been way more beautiful, passing the Statue of Liberty thinking about having been there with Liselotte in 82, being overwehelmed talking to her today, anyway.
 
 
I've been there some 35 years ago - just for two days. But it somehow felt like coming back. This' strange somehow, since I didn't see or visit that much back then. But it all felt familiar in a way. Ridiculous to say I sometimes felt like I was showing NYC to Tina. But in a way it's true. When we stepped into ESB, I did exactly know how it would look like inside the lobby. Gorgeous by the way compared to the other skyscraper attractions like WTC or Rockefeller Center. ESB ist just THE classic one with the typical style of its time. Not the highest, but still the greatest, though.
Thank you Tina for making all this possible. Ich kann mich gar nicht angemessen bedanken.
 
NYC Serenade to maybe be continued
am
28.5.17 08:40


AFD

Ich möchte eigentlich mal was zu AFD und Pegida schreiben. ich sollte es unbedingt. Aber ich muss immer dermaßen kotzen, wenn ich diese widerlichen Heuchler höre, dass das mit dem Schreiben einfach nicht geht... NOCH nicht.
6.10.16 22:53


Deutschland erwache!!! - Wahres und Polemik zu Grenzen, Beschränkungen und Beschränktheit

Es ist längst an der Zeit, wieder etwas zu sagen. Über Grenzen wurde in diesem Jahr viel geredet. War schon längst out. Aber geredet wird gerne. Und viel. Und reden ist ja auch so aufgeklärt. Und viel hilft viel. Man muss Sorgen verstehen und in Dialog treten. Aha. In den Arsch muss man treten!!!
Tief und hart. Den Rednern und Maulaffen.
 
Der kalte Krieg, den wir so genossen, hatte alle Grenzen gezogen. Über die konnte man reden. Aber sie waren gezogen. Wir haben uns gut eingerichtet, hatten wenige Grenzen zu spüren. Und jene, die wir spürten, wurdendurchlässiger. Gesellschaftlich, geographisch, global. Später dann auch im Kopf. Die"Beim-Adolf-hätte-es-das-nicht-gegeben-und-war-sowieso-nicht-alles-schlecht"-Generation
war gerade dabei, sich endgültig zu verabschieden, und ihre Töchter und Söhne, die sich vom Muff der Tausend Jahre freigekämpft hatten, nun selbst in der Verantwortung. Ach je. Das hätte doch reichen müssen. Und nun geht es wieder los.
Muss ich, müssen wir, meine Generation ihnen das wofür wir glaubten und hofften zu stehen, nun wirklich aus der Hand nehmen; ist das so?
Klar muss man nicht sein Leben lang mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, wenn man es denn geschafft hat. Aber muss ich wirklich Angst haben, dass sich auch bei mir im Alter dieses Ding im Kopf aufbaut, ich nicht nur Schwierigkeiten mit Augen und Gedächtnis bekomme, sondern auch mit dem klaren Verstand?
 
Deutschland erwache!!!
 
Reden wir über die Mitte der Gesellschaft. Wer auch immer das ist. Als solcher bezeichnet sich heute fast jeder. Derjenige, der, so er Politiker ist, sich alle Optionen offen halten will ebenso wie jener, der sich hinter vermeintlich guter Gesellschaft verschanzt, in der Annahme, er könne aus der Mitte heraus  - seiner Mitte - jede Absurdität absondern, ohne gleichzeitig die Konsequenzen tragen zu müssen, da er ja die Mitte ist. Hier verschwimmt schon am Anfang die Grenze zwischen Politik und Gesellschaft und beider
Absonderungen. Augstein hat dazu eigentlich auf Spiegel Online alles gesagt
(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-ueber-pegida-eine-folge-von-angst-und-armut-a-1009297.html).
Da schreibt dann auch prompt der erste Kommentator:
"Die Angst vor dem Islam ist doch völlig verständlich, man schaue sich JEDES islamische Land der Erde an. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, so einfach ist das."
Äh ja. Einfach ist immer gut. Was kann ich dem entnehmen? Nein, nichts, nicht ob der Mensch schon einmal die Gastfreundschaft in einem islamischen Land genossen hat - von der der Michelso weit entfernt ist, dass er nicht einmal davon träumen kann - noch etwas
bezüglich des geistigen Zustands des Kommentators. Bestimmt ein toleranter Mensch aus der deutschen Mitte, der nichts gegen Flüchtlinge und Ausländer hat. Aber ich will den auch nicht in Deutschland haben. Denn Polemik kann ich auch!
 
Deutschland erwache!!!
 
Unsere Mitte hat also Angst. Da sagt einer im Fernsehen, er sei kein Rechter und auch nicht doof. Er sei Geschäftsführer. Und am Tag drauf war in einem Bericht im ÖR-Pay-TV zu hören, da seien sogar Geschäftsführer aus der Mitte der Gesellschaft, die beunruhigt seien und Ängste hätten. Ab Januar bin ich auch Geschäftsführer. Das wird man in Deutschland, wenn man die schätzungsweise 20 Euro für einen Zettel hat, mit dem man den Gewerbeschein beantragt und dann auch noch in der Lage ist, seinen Namen drunter zu schreiben. Das ist der Anspruch an die Mitte der Gesellschaft. Glück gehabt,
Geschäftsführer! Als Angestellter muss man nämlich nicht nur seinen Namen schreiben können, sondern auch flexibel sein, teamfähig, Englisch in Wort und Schrift, Interesse und bedingungslose Hingabe heucheln im Vorstellungsgespräch, tadellose Umgangsformen haben und, wenn man es zu etwas bringen will, bloß nicht Geschäftsführer werden wollen.
 
Sascha Lobo ist übrigens auch sehr lesenswert im aktuellen Zusammenhang:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-ueber-pegida-der-latenznazi-a-1008971.html
Also abtun kann man Ängste und Aggressionen von irgendwem oder irgendeiner Mitte natürlich nicht. Man steckt ja auch  Gewaltverbrecher hinter Gitter oder zum Psychiater und tut ihre Eigenheiten nicht einfach ab. Will sagen, alles hat seine Ursache und man tut gut daran, sie sich anzusehen. Was nicht heißt, dass nicht schlicht Dummheit, Intoleranz und Unbildung Ursache sein können. Die Geschichtsbücher und Dokusender sind voll von Berichten über Jahrhundertelange Auseinandersetzungen genau auf Basis dieser Motivationen. Eine ganze Branche bräche weg, hätte der Mensch diese Uneigenheiten nicht. Und wegbrechende Branchen sind der Mitte ein Graus. So ist der Mensch. Dumm, intolerant,
ungebildet. War immer so. Gefährlich wird es erst, wenn dies alles geballt zur Mitte wird!
Da traut sich die Mitte der Dicher und Denker - und Geschäftsführer - ganz ernst und ehrlich, den Zentren der Entwicklung von  Demokratie, Kultur und Naturwissenschaften zu erzählen, wie es nicht geht. Wohlgemerkt - nicht wie es geht! Also, auch wieder nicht. Denn trauen tut sich die Mitte ja auch nicht wirklich. Deshalb ja auch Mitte - unentdeckt bleiben. Aber dann doch mal ertappt werden, ganz schlecht. Schön hat das die Heute-Show vorgeführt...
 
Deutschland erwache!!!
 
Hatten wir es denn nicht endlich geschafft? Ein nettes Volk zu sein?
Europäisch, weltoffen, eigene und andere Schwächen zu akzeptieren - einfach tolerant und offen zu sein und trotzdem unsere Identität zu wahren.
Angekommen in der Mitte der Völker, Kulturen und Nationen? Ich hätte es mir gewünscht, statt dessen unsere neue Mitte, unsere Nazi-on. Widerlich. Das können wir nicht wollen. Wir anderen.
 
Hören wir doch mal rein, setzen wir uns auseinander - oh, das Wortspiel verkneife ich mir jetzt... Also, Schuld ist die Islamisierung des Abendlandes. Ja. Sicher. Na, da könnten wir wenigstens noch was lernen, wenn es um soziales Miteinander geht, um Gastfreundschaft, Familie. Jaja, ich kenne die Auswüchse. Ich will auch kein Burka-Gespenst ohne rostige Rasselkette irgendwo rumlaufen haben. Ich will auch keine Gewalt, die irgendwer mit "Ehre" begründet, keine Zwangsverheiratungen, keine
Zwangsbeschneidungen - oh, ups, liebe Mitte, das ist gar nicht spezifisch Islam, das hatten wir auch vorher - wir sind Vorreiter! Und überhaupt, das Unterdrücken von Frauen, sich Kloppen aus Ehre und diesen ganzen Scheiß haben nun wirklich nicht die Moslems erfunden. Das haben wir alles schon gemacht, als der Mohammed noch in die Windeln gemacht hat. Klar, wir sind heute weiter, klüger und überhaupt ist der Islam im Mittelalter gefangen. Ja. Da haben sich der Europäer und die ganze christliche Mitte damals im
Mittelalter die Finger danach geleckt, mal das Leben eines  aufgeklärten und fortschrittlichen Moslems führen zu dürfen. Aber sicher, das ist alles Vergangenheit. Heute Islamisten. Überall. Bedrohlich, böse. Ich frage mich, warum sich in den USA niemand von radikalen Christen bedroht fühlt. Achja, die marschieren im Zweifel im Irak oder sonstwo bei Islamisten oder So-in-der-Art-Bösen ein, wenn grad alles doof ist.
 
Dass islamistischer Terror unseren Geschäftsführer der Mitte bedroht, ist originell. Wenn nicht gar wünschenswert - dann wäre der geschäftsgeführte Protest zielgerichtet. Ich bin kein Zahlenfetischist, deshalb leite ich die Frage mal an die gebildete Mitte weiter, die sich ja derzeit intensiv mit islamistischem Terror beschäftigt: Wie viele rechtschaffene Mitteterroropfer hatten wir denn in den letzten Jahren so etwa in unserem überfremdeten Land zu beklagen? Und wie viele Moslems hat es weltweit erwischt? Kann es sein, dass wir da insgesamt noch unter der 5%-Mittenüberschwemmungshürde  liegen?
Überhaupt, wie viele der 5% Moslems in Deutschland gehören ggf. der Mitte der Gesellschaft an, integriert und all das? Sinkt da eventuell der Überschwemmungsgrad nochmal sehr deutlich? Ist das wirklich unser Problem?
 
Deutschland erwache!!!
 
Also, wo liegt das Problem? Dass der Achmed nen Job hat und du bist nur Geschäftsführer der Mitte? Kein Ding, dann nehmen wir ihm den weg und du kannst Freitags morgens den Müll vor meiner Tür weg karren. Achso, du bist privat versichert? Ja, das wär dann blöd, echt. Nee, dann nimmt der Achmed nem anderen den Job weg, is klar. Muss man verstehen, muss man in Dialog treten.
Muss ich da in Dialog treten? Muss ich wirklich? Nee, sorry, ich mag nicht.
Ich machs mir da lieber bequem. Ich kann nur reden, vielleicht  mache ich mich damit mit schuldig. Aber wenigstens habe ich keinen Eid geschworen, Schaden vom Deutschen Volk - inklusive Mitte - abzuhalten. Das schließt auch Schaden am Deutschen Volk aus dessen Mitte ein. Macht man wirklich nichts falsch, wenn man nichts macht? Schaden abwenden hat für mich an sich eine aktive Komponente. Und die muss bitte über Polemik hinaus gehen. Das Denken der 60er und 70er muss weg! Ob das die Deutschen jemals raus kriegen aus ihren Köpfen? Ob sich die Politik "der Mitte" irgendwann mal traut, über die nächsten Wahlen hinaus zu agieren? Wir sollen unser Rentenrisiko zum Teil selbst tragen und werden bei dem Versuch auch noch von der Hannoveraner Mitte betrogen. Aber das Risiko einer Wahlniederlage für einmal Aufrichtigkeit und Mut zur Veränderung  ist nun wirklich zu hoch. Warum? Warum nur? Die Schafe sind doch längst im Trockenen. Traut euch doch mal.
Nicht nur von Schande reden. Schauen, woher es kommt, was dagegen tun. Was Konstruktives!
 
Erst mal dem deutschen Mittegeschäftsführermichel und seinen Kumpels eine vernünftige humane Bildung verpassen! Da knackt nämlich der Busch. Einfach mal die Dinge beim Namen nennen. Wer schadet uns mehr, der Islamist oder die NSA? Wem fehlt es an Bildung, den Moslems in Deutschland oder dem unterbelichteten Abendländler? Wer ist scheiße gekleidet, Mutti mit Kopftuch oder fette Schulabbrecher-Wachtel in Leggins und Wurstpellshirt mit
Hängetitten? Mal an die eigene Nase fassen.
Ja, genau, da in der Mitte.
 
Deutschland erwache!!!
 
Leute, wenn ihr Probleme habt, fragt Mutti.de! Die Angst vor dem Moslem nebenan und dem im Mittelmeer ist vorgeschoben. Außerdem: erklärt mir mal den Unterschied zwischen Moslem und Deutschem! Wer das kann, den sollte Mutti sofort ausweisen - Test nicht bestanden. Und überhaupt, auch interessant, wieviel Prozent der Deutschen Mitte würde wohl den Einbürgerungstest auf Anhieb bestehen. Wenn ich mich im beruflichen Alltag umsehe, würde zumindest die Hälfte einen schriftlichen Sprachtest nicht bestehen. Dafür aber bedankt euch bei der deutschen Bildungspolitik - der
Al-Quaida-Schläfer wiederum beherrscht das perfekt, plus Quali für Pilotenschein. Dass uns dann wieder Islamisten dämlich finden? Naja, die finden alle und alles dämlich - außer ihre eigenen, selbst definierten Werte. Und schließt sich da nicht der Kreis so
wunderschön zu dieser unserer Mitte, die Ausländer, Flüchtlinge, viel
Steuern, wenig Steuern, Sozialleistungen, fehlende Sozialleistungen... eben alles dämlich findet, das ihr nicht in den Kram passt?! Man kann unzufrieden sein. Man muss nur die Ursache auch da suchen, wo es unbequem wird - und sei
es bei sich selbst!
 
Menschen, erwacht endlich!!!
 
Deutschstämmige Deutsche, türkischstämmige Deutsche,  moslemische, jüdische, christliche Deutsche und auch all jene, die Religion ablehnen... wer auch immer, die Ihr hier lebt, Verstand und Vernunft besitzt und - wie ich - auch gerne hier seid, lasst nicht zu, dass wir uns von drögen Betonköpfen mit ihren stumpfen Geistern einmauern lassen, uns gegeneinander aufhetzen und von einer populistisch- bräsigen Politik übergehen lassen. Und dass wir uns
das Erreichte nicht kaputt machen lassen. Lasst uns zeigen, dass wir in diesem Hier und Heute nicht ein Volk sein müssen, um friedlich und mit Spaß und Freude zusammen zu leben, die Welt ein Wenig besser zu machen, die Kraft haben, Schwächeren helfen zu können und darauf stolz zu sein.
(am_2014-12-21)
21.12.14 08:37


Cortison sei freigestellt

Wer hat nur die Ausdrücke "arbeitslos" und "freigestellt" erfunden? Also, ich jedenfalls komm zu NIX mehr! Klar, freigestellt von professionellem Dilettantismus, ok, das ist von Vorteil. Sich nicht mehr jeden Tag darüber ärgern müssen, in der Traufe der Machtlosigkeit gegenüber Ignoranz und Selbstgerechtigkeit zu ertrinken. Darauf keine fehlinvestierte Energie verwenden. Hat was.

Gleichzeitig einen Termin nach dem anderen und die Schwierigkeit, sich auf ein Projekt richtig zu konzentrieren, Freiheit kanalisieren zu müssen. Wochenendseminar des Fernstudiums und Nächte in der alten Zeitheimat mit alten Freunden, da wird der Hut schon eng. Doch das war jahrelang trainiert.

Beruflichen Erfolg planen, ein Buch schreiben und zusammenstellen, bis Mitte Dezember 300 Seiten Studienunterlagen durcharbeiten, wie soll das funktionieren? Außerdem habe ich tausende Seiten über Nuklearphysik und Atombombenkonstruktion zu lesen. Eines Tages will ich wissen, wie mans macht! Echte Bildungslücke, wo das heutzutage jeder Saddam kann...

Kontakte zu Freunden und Bekannten aufrecht erhalten und reinitialisieren, wenn es blöd läuft, woanders wieder von vorne anfangen. Das ist viel. Zu viel?

Endlich wieder Sport treiben wollen, am besten 25 Stunden Volleyball pro Tag mit einem Knie, das mich nicht mal zwei Runden in der Halle rennen lässt, an Joggen nicht zu denken. Beim Spiel sind die Schmerzen kaum spürbar - außer den Stichen, die einem zwischenzeitlich die Tränen in die Augen treiben. Viel Tape hilft ein wenig.

Wahrscheinlich hilft Cortison. Cortison hilft gegen alles. Gegen Allergien, gegen Sehnenscheidenhygrome, gegen Patellasehnenreizung, hoffe ich, und sicher auch gegen Finanzkrisen. Warum hat das noch niemand probiert?
Mehr Cortison fürs Volk! Gegen Schweinegrippe, Selbstdarstellung, Religion und anderen Bildungsmangel.

11.11.09 23:36


Präsidentschaftskandidatur

Oh Mann, wer hätte das gedacht. Es gibt noch eine Steigerung...
Nun wird doch tatsächlich Mut gemaßt, Sarah Palin (das war die dumme kleine Frau, die von Alaska aus Russland sehen konnte) habe womöglich vor, nächste US-Präsidentin zu werden. Ok, das hab ich auch vor. Aber: Früher hieß es: dumm, dümmer Bush. Und nun muss man wohl sagen: dumm, Bush, Palin. Herrlich, die ist bestimmt noch lustiger als der kleine George...
6.7.09 18:27


Michael Jackson...

... wird ohne Gehirn beerdigt.

Ja nu... what's the news?

6.7.09 18:23


Angenehm warm

Vor ETWA drei Stunden hab ich gejammert, dass ich noch vier Stunden im Büro bleiben muss. Wie kommt es dann aber, dass es jetzt immer noch dreieinhalb Stunden sind? Können Cannelloni zum Mittagessen wirklich das Raumzeit-Kontinuum stören, ist es das. Bestimmt.

So schön warm draußen. Und leider nur warm im Büro. Ohne schön. Unschön. Hoffentlich haben sich bis zum Volleyball wenigstens die Cannelloni irgendwie in Luft oder Raumzeit aufgelöst...

30.6.09 14:43


Letzte Woche...

... war Günther Schramm in WÜ (Scheibenwischer/Neues aus der Anstalt). Drei Stunden Programm - echt klasse! Nächste Woche kommt Hagen Rether (wem das nix sagt, UNBEDINGT mal auf Youtube schauen). Da bin ich echt mal gespannt!

Ansonsten jagt im Alltag eine Banalität die andere und die größte Herausforderung besteht im alltäglichen Erscheinen an sich.

Ich vermisse Unterhaltsam-Anspruchsvolles - erschreckenderweise war das in KL besser. Kein Dauerzustand! Ausnahme: Heute Morgen hette ich ein langes Gespräch mit Maren über die naturwissenschaftliche Komponente - deduktive Theoriebildung und Wahrheitsfindung auf Basis unterschiedlicher Bezugssysteme - der philosophischen Korrespondenz-/Kohärenztheorie der Wahrheit (warum gibts eigentlich keine Konvergenztheorie?). Früher konnte man sowas jeden Tag haben -  MUSSTE man nicht - ... heute ist es die Ableitung von Online-Nachrichten aus legasthenisch kryptisiertem Idiotengewäsch.
Man nennt das: Devolution!

Außerdem spiel ich jetzt einmal die Woche wieder Volleyball. Habs nicht wirklich verlernt - wenn es auch mit vor 15 Jahren nicht vergleichbar ist. macht aber Spaß, auch wenn nach dem ersten Mal alles weh getan hat. Da merkt man wenigstens, dass man was getan hat!

30.5.09 23:40


Manchmal find ich mich entsetzlich konservativ...

Aber: KANN mir mal jemand erklären, warum in unzähligen Blogs, Chats, Dingsens und Bumsens immer zu lesen ist, an welchem Liedchen oder welcher Kapelle der Schreiberling sich derweil ergötzt? Wen interessiert das? Warum sollte das einer wissen wollen und warum muss man alle Welt mit lästiger Redundanz zumüllen?

Lasst das!

 

 

Now playing: "The Great Song of Indifference" - Das große Lied vom Scheißegal

30.5.09 23:26


Warum...

... muss ich eigentlich Werbung mitten in meinem Blog ertragen??? Werbung - bedauerlich, dass sooo viele von uns, mitunter ich, direkt oder indirekt davon leben. Dabei ist Werbung eine ähnlich lästige gesellschaftliche Pest wie Religion. Aber immerhin - man kann davon wenigstens leben!
30.5.09 22:36


Zweiter Teil...

der New Yorker Ansichten fertig. Werd es aber erst bloggen, wenn alles komplett ist.
22.2.09 03:35


Toll...

... da schreibst du einmal was über Bluthochdruck, und schon fühlt sich Google berufen, dich mit Werbung zuzuschmeißen. (Ich mag lieber andere Kekse)

Bie beste ist die von Cardiobeeper:

Herzanfälle vermeiden.

Aktiv & gesund bleiben mit mobilem EKG-Gerät. 24/7 medizinische Hilfe
www.Cardiobeeper.de
 
DARF ich das jetzt so verstehen: Wenn ich über Bluthochdruck schreibe, muss ich um mein Herz fürchten. Und wenn ich den 24/7 Cardiobeeper trage, vermeide ich oder der mir oder irgendwer irgendwem Herzanfälle? Und was, wenn ich jemandem seinen Cardiobeeper wegnehme? Komme ich damit meinem Ziel, ein Kettensägenmassaker zu umgehen näher? Und was richtet der Cardiobeeper gegen Atomgeräte wirklich aus? Und wer hilft da eigentlich 24/7; die Cardiobeeper-24/7-Sub? Und beugt SM Herzanfällen vor? Fragen über Fragen... ein Fall für die Hotline, oder?! :P

 

22.2.09 02:36


Scheiß auf...

... Hyperdingsda. Ich schreib jetzt die New Yorker Ansichten fertig. Habe schöne Vorlagen im Alltag gefunden. Ich sach nur beige!

Vielleicht sollte auch endlich mal jemand Hitlers Tagebücher vervollständigen. Oder ob der Stern zur Kompensation eher an Stalins reumütigen Selbsteinsichten interessiert ist? Oder Mao Tse-Dongs Kapitalistischem Manifest, Gregor Gysis Weltherrschaftsplan "Walküre Barbarossa" oder gar an Ron Hubbarts geheimsten Kindheitstraumata?

Ich kann alles besorgen! Total original! ))

22.2.09 02:07


Vielleicht...

... hätte ich mich wirklich eine Woche krank schreiben lassen sollen. In der Zeit hätte ich ein Buch schreiben können - ohne lästigen Dilettantismus ertragen zu müssen.
22.2.09 00:52


Weiterleben

Cholesterin sehr ok *wunder*, Zucker sehr ok, komische Wirbelsäulenkram-korrelierte Enzyme verstehen und abklären. Blutdruck zwischen 126/73 und 170/112 (nicht mal Hypertonie kann ich richtig...) - je nach Tageszeit - gemessen stimmt bedenklich und beeinträchtigt zeitweise massiv. Rauchen auf Hälfte reduziert, Krankschreiben abgelehnt. Ruhepuls teilweise immer noch unter 50 Max. Belastungspuls geht noch bis 188. Ich kanns  doch noch. Sport muss wieder her, sobald wieder möglich/erlaubt.
21.2.09 00:31


Emmylou Harris...

... hat mir auch lange nichts gesagt. Bis ich endlich mal nachgeschaut hat, wer auf Dylans "Desire" die Backvocals singt. Sehr schön. Der Meister hatte da immer ein Gespür für - ich sag nur Joan Baez. Mh, ok, da wars vielleicht sogar andersrum.
Jedenfalls hat sie sehr coole Songs aufgenommen - unter anderem mit Mark Knopfler (u.a. So far Away und Why Worry) oder The Band. Nett.

Dylan hilft!

19.2.09 00:05


Ich will...

... Fotos machen, schreiben, forschen, organisieren, selbst in die Hand nehmen, MACHEN. Endlich wieder den Idiotenzwang ablegen -  Kopf frei kriegen. Es wird Zeit!
18.2.09 23:55


Wie kommt es eigentlich...

... dass man im alltäglichen Umfeld, selbst unter so genannten gebildeten Menschen und "Fach"leuchten (es muss sich um eines der unteren Fächer handeln), so gut wie keinen findet, der seine Muttersprache in Wort und Schrift halbwegs erträglich beherrscht? Ich meine, wenn jemand eine Sprache von Geburt an gelernt hat und sogar Geld für deren "Verwaltung" - im weiteren Sinne - bekommt, dann kann ich doch einigermaßen hohe Maßstäbe anlegen. Und dann erwarte ich wenigstens sowas wie Sprachgefühl. Und trotzdem muss ich feststellen, dass es bei kaum einem auch nur halbwegs zur Verwaltung der eigenen Muttersprache reicht - von Sprachgefühl absolut nicht zu reden. Da werden Formulierungen und Ausdrücke gebraucht - ja, nun überlegt mal, was wohl der Unterschied zwischen Formulierung und Ausdruck sein könnte! -, die es nicht mal gibt, die dem sensiblen Menschen das Blut in die Haarspitzen schießen lassen. Rechtschreibung ist auch so ein Fremdwort. Schlagt es endlich nach! Grausam. Dilettantisch. Dumm. Ich hasse Dummheit. Trotzdem musst du dich von sowas permanent zum Arschloch machen lassen.
Unerträglich!

Nein, man kann da leider gar keine Maßstäbe anlegen. Schade. Muss ich mich in diese Niederungen wirklich begeben, muss ich mir das täglich antun?

18.2.09 23:49


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