... Hm, da hat mich Jana jetzt drauf gebracht... Was ist es, das ich vermisse? Ist es etwas oder ist es jemand? Oder jemand, der mir das Etwas gibt? Der gibt und nehmen möchte, was ich zu geben habe? Jemand... jemand Bestimmtes? Hm, eigentlich weiß ich das nicht genau. Ich schätze mal, es hat beides etwas miteinander zu tun.
Es ist schon merkwürdig mit dem Vermissen- das ist mir vorhin beim revue passieren lassen von Dingen, Begegnungen, Begebenheiten, Freunden und auch ehemaligen Freunden bewusst geworden. Da gibt es Leute, die können darüber reden und schreiben und gehen offen damit um, dass sie Menschen mit Schwächen sind - oder eben mit der Stärke, Offenheit nicht als Schwäche abzutun, und dann gibt es Menschen, ebenso schwach, die eigene Unzulänglichkeit zu kompensieren suchen, indem sie eben jene auf andere projizieren. Nunja, auch erst erlebt. Aber es geht wohl jeder anders um mit Unzulänglichkeiten.
Vermissen ist keine Unzulänglichkeit, Vermissen ist sehnen, sehnen ist Suche nach der Perspektive, nach Möglichkeiten, ist die Suche nach Erfolg und Erfüllung, ist die Auseinandersetzung mit Einsamkeit und die Hoffnung. Hoffnung auf Besserung. Nicht Selbstmitleid. Aber jeder nach seiner Gedankenwelt...
Damit geht eben jeder anders um. Wie ich da jetzt drauf komme? Hm, weiß ich echt nicht, ist ja aber auch egal.
Tja, drei Tage Wochenende. Schon wieder rum. Und mir fallen immer noch alle zwei Minuten die Augen zu. Ganz egal, wie lang ich schlafe. Sowas Dämliches. Und Urlaub nicht in Sicht. Also, ich bin ja schon dafür, einen Winterschlaf einzuführen!
Gestern hat Maren Geburtstag gehabt und im Wladi reingefeiert. War sehr nett; ne Menge Leute da. Sowas... jetzt kennen wir uns auch schon fast drei Jahre, und obwohl es auch unschöne Zeiten gab, haben wir doch viel zusammen erlebt. Es ist doch gut, dass alles so gekommen ist. Freunde sind zu wertvoll um sie wegzuwerfen!