Schreiben und Schach...
... sind manchmal so ähnlich.
Du kannst jederzeit irgendwas schreiben. Und du kannst jederzeit irgendwie Schach spielen.
Aber diese unschätzbaren Momente, da es einfach von der Hand geht, flüssig, originell, brillant, die sind so selten. Eintauchen, nichts anderes wahrnehmen. Keine Zweifel, die Gewissheit, dass es so und nicht anders perfekt ist. Das Genie, das sich ständig unter diesem dumpfen Schleim verbirgt, in Aktion zu erleben, ist so faszinierend. Und doch funktioniert es so selten. Wenn alles fließt, der Geist präsent, berauschend an sich selbst berauscht. Wohl dem, der sie empfinden kann, die Sucht, die nie gestillt, die Droge des Genies! Und weh dem zur gleichen Zeit. Der Preis des Glanzes - manchmal großes Leid. Ins Auge sehn alldem und finden wo wir stehn! Es könnt so einfach gehn.
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