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Janus

Karikaturen. Lustig oder verletzend?
Pressefreiheit. Freiheit oder Feigenblatt?
Moslems. Tief religi?s oder fanatische Eiferer?
Christen. Tolerant-offen oder grenzenlos borniert?

Liebe Moslems, liebe Christen,

es ist an der Zeit, ?ber gewisse Dinge zu reden. Ja, wir reden gerne ?ber Dinge, ?ber Freiheit, ?ber unsere Werte, ?ber Toleranz und Fanatismus.
Dabei vergessen wir allzu gerne, dass unsere Werte nicht die der gesamten restlichen Welt sind. Wenige von uns haben Probleme mit Jesus-Karikaturen, und wohl kaum jemand k?me auf die Idee, eine arabische Botschaft zu st?rmen. Aber gut.

Was hier im Moment passiert, ist ebenso unsinnig wie gef?hrlich. Es kann nicht angehen, dass Menschen verletzt oder get?tet werden, weil sich andere Menschen in ihrer Religion beleidigt sehen. Solche Ausw?chse helfen niemandem und sch?ren im Grunde nicht vorhandene Vorurteile. Auch ist es eine perfide Vorgehensweise, Menschen in islamischen L?ndern aufzustacheln, um genau die heutige Situation zu provozieren - ihnen zu erz?hlen, in europa habe man zu Koranverbrennungen aufgerufen. Das ist skrupelloses Kalk?l, fernab von jedem religi?sen Empfinden.

Doch ebenso wenig kann es angehen, dass die verantwortlichen Ausl?ser der derzeitigen Situation 1. es nicht f?r notwendig halten, sich bei den betroffenen Menschen zu entschuldigen, denn ob wir den Zorn der Betroffenen nun nachvollziehen k?nnen oder nicht, wir m?ssen die Verletzlichkeiten akzeptieren und dementsprechend handeln oder eben auch nicht. 2. man sich europaweit auch seitens der Regierungen auf Pressefreiheit beruft. Das deutsche Pressegesetz schr?nkt diese eindeutig dort ein, wo sich Mitglieder religi?ser Gruppen in ihrem religi?sen Empfinden verletzt f?hlen k?nnten. Von daher verbietet sich an sich die Ver?ffentlichung in Deutschland von vornherein. 3. um die Auflage zu steigern, diese Karikaturen ganz bewusst verbreiten - vornehmlich an Stellen, an denen mit entsprechenden Reaktionen zu rechnen ist.

Wer Feuer s?t... Das braucht die Welt zur Zeit am allerwenigsten. Mir macht das ein Wenig Angst...
6.2.06 11:36
 
Letzte Einträge: Deutschland erwache!!! - Wahres und Polemik zu Grenzen, Beschränkungen und Beschränktheit, AFD


bisher 17 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Markus (6.2.06 12:11)
Freiheit oder Rücksichtnahme?

Was ist hier als das höhere Gut anzusehen? Ein unentscheidbares Problem? Als ob sich die Frage wirklich stellt. Mit der eigenen Freiheit lassen sich auch herrlich andere Freiheiten plattmacht. Platz da für meine Freiheit!

So ein Scheiß! Willkommen im Mittelalter. Ich hoffe die Verantwortlichen für den Abdruck dieser Karikaturen sind die ersten die Schützengräben um Wien buddeln - für die (Presse)Freiheit.


Andi (6.2.06 12:18)
Ja, so siehts aus! Zugegeben, ich musste ne Weile drüber nachdenken, um zu dem Schluss zu kommen. Der erste Gedanke war schon: "Sind die noch ganz dicht, sich wegen so nem Scheiß so aufzuspielen?!" Klar, so seh ich das, ob Jesus, Mohammed oder Brian, aber es führt unter dem Siegel der Freiheit und Toleranz eben auch kein Weg vorbei an der Toleranz uns exotisch erscheinender Merkwürdigkeit.
Schon interessant und beängstigend, wie diese Geschichte von beiden Seiten ideologisch ausgeschlachtet wird.


Markus (6.2.06 12:29)
Noch mal zur Erinnerung:
(das scheinen verschiedene Leute ja nicht mehr ganz präsent zu haben)

Freitheit heißt nicht nur Dinge tun zu können, sondern sie auch LASSEN zu können !!!

Noch was:
Geht lieber mal wählen. Da habt ihr die Freiheit was tun zu können.


Markus (6.2.06 12:30)
Boar regt mich das auf .... Schön das es dafür eine angemessene Platform gibt ;-)


Andi (6.2.06 12:38)
Ich denke auch, wenn man nicht lernt, Dinge zu lassen, kanns mit der Freiheit auch ganz schnell mal vorbei sein.

Ja, ich dachte, ich muss das Thema hier doch mal ansprechen. Warum sind Menschen so? Hier wie da...


annschn / Website (6.2.06 13:20)
Warum sind Menschen so? Gute Frage...


Andi (6.2.06 13:54)
Morbider Trieb zur Selbstverstümmelung? Nie zufrieden sein mit dem was man hat? Und wieder ein Janus: Destruktivität und Konstruktivität - die Ursache ist die gleiche...


annschn / Website (6.2.06 14:19)
Ewiges Streben nach mehr, ja.
Hab mal gelernt, der Mensch würde nach dem "Stillstand = Tod"-Prinzip funktionieren. Wahrscheinlich wären wir ohne diese Eigenschaften nicht da, wo wir jetzt sind.
Andererseits hätte da auch Marx funktioniert...


Andi (6.2.06 14:35)
Darüber haben wir uns schonmal unterhalten... Natürlich ist das so, dass wir nach mehr streben, sonst würden wir jetzt noch in Höhlen sitzen und uns ärgern, die Mammuts ausgerottet zu haben. Aber das Streben nach mehr - das Mensch sein - hat eben wie alles auch seine zwei Seiten. Der Mensch ist nicht weise genug, die Konsequenzen seines Tuns im Voraus abzusehen. Selten jedenfalls gelingt das. Emotionnalität und das Tier in uns. Und wie so oft liefert die Religion den willkommenen Anlass zum Tiersein. Die Religion, die uns doch zum Menschsein erziehen möchte. Ich bin sicher, so war das nicht gedacht - sollte zumindest nicht...


annschn / Website (6.2.06 14:47)
Nein, ich denke, so war das nicht gedacht.
Aber ob mit oder ohne Religion: Das alles ist meiner Meinung nach eine Gewissensfrage. Wenn jeder Einzelne sein tun nach moralischen Aspekten abwägen würde...

Wo man mal wieder an einen Punkt gelangt, an dem das Weiterkommen sehr schwierig ist.
Das sind in diesem Zusammenhang zu viele Aspekte...
Die Schuld des Einzelnen, Massenphänomene, Folgschaft, Religion, Gewissen, Aggression u.s.w.
Ich denke, wenn man all das erklären will, reicht ein Leben nicht aus...


Andi (6.2.06 14:54)
Was ist Moral?
Ist es Moral, eine Religion zu verunglimpfen (gut, mir persönlich wärs bums) oder ist es Moral, auf eine Verunglimpfung mit weltweiter Gewalt zu reagieren?
Und was davon ist weniger unmoralisch? Kommen wir zu dem Punkt, dass selbst Moral durchaus subjektiv betrachtet werden kann...


annschn / Website (6.2.06 15:10)
Ist Moral nicht allein erziehungsbedingt?


Andi (6.2.06 15:20)
Nein, Moral ist etwas sehr Archaisches. Gewissen gemeinsame Moralbegriffe machen ein Zusammenleben in einer Gesellschaft erst möglich. Schon frühe Gesellschaften kamen nicht umhin, neben praktischen eben auch moralische Regeln festzulegen. So gesehen könnte man sagen, erziehungsbedingt, aber da steckt doch mehr dahinter. Moral und Neugier haben Menschen zu dem gemacht, was sie sind. Zum Teil hats geklappt...


annschn / Website (6.2.06 18:11)
Mhhh - da müsste man sich mal informieren! (ich liebe diesen Satz *gg*)
Übernehmen Menschen nicht die Moralvorstellungen, mit denen sie aufgewachsen sind?
Andernfalls müsste es ja weltweit eine gewisse Grundstruktur geben - soweit ich weiß, gibt's die nicht.


Andi (6.2.06 18:34)
Warum nicht? Soweit ich weiß, sind doch in allen großen Weltreligionen die dort gepredigten grundsätzlichen Moralvorstellungen ganz ähnlich... Sicher wird sowas dann auch weitergegeben. Aber eigene Erfahrungswerte kommen natürlich hinzu.


annschn / Website (7.2.06 07:24)
Würde ich so nicht sagen.
Sizilianer sind auch streng katholisch, trotzdem ist dort Blutrache nicht moralisch verwerflich, sondern Alltag, wenn nicht gar Notwendigkeit. Oder islamische Länder und deren Ehrenmorde. Oder noch islamischere Länder *gg* und Sprengstoffanschläge... das ist keine Sünde, sondern Heldentat - obwohl es Mord ist.

Welche Grundwerte gibt es denn?
Du sollst nicht töten? Dass das wahrhaftig nicht überall in der Welt so gesehen wird, darüber brauchen wir ja nicht reden.
Und sonst würde mir wahrhaftig kein einziger Grundsatz einfallen, der überall in der Welt einen Stellenwert hat...

Dir?


Andi (7.2.06 08:25)
Naja, sowas wie Sprengstoffanschläge oder Mafiamorde sehen weder der Koran noch die Bibel vor... Außerdem ist das durchaus ein weltweiter Grundsatz, zumindest nicht einfach mal so jemanden zu töten. Dass sich nicht alle daran halten, steht auf einem anderen Blatt. Üblicherweise - und mit Ausnahmen - wird ja auch Mord auf der ganzen Welt bestraft. Aber was außer gewisser Grundwerte hält denn menschliche Gesellschaften zusammen?

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