... dass man im alltäglichen Umfeld, selbst unter so genannten gebildeten Menschen und "Fach"leuchten (es muss sich um eines der unteren Fächer handeln), so gut wie keinen findet, der seine Muttersprache in Wort und Schrift halbwegs erträglich beherrscht? Ich meine, wenn jemand eine Sprache von Geburt an gelernt hat und sogar Geld für deren "Verwaltung" - im weiteren Sinne - bekommt, dann kann ich doch einigermaßen hohe Maßstäbe anlegen. Und dann erwarte ich wenigstens sowas wie Sprachgefühl. Und trotzdem muss ich feststellen, dass es bei kaum einem auch nur halbwegs zur Verwaltung der eigenen Muttersprache reicht - von Sprachgefühl absolut nicht zu reden. Da werden Formulierungen und Ausdrücke gebraucht - ja, nun überlegt mal, was wohl der Unterschied zwischen Formulierung und Ausdruck sein könnte! -, die es nicht mal gibt, die dem sensiblen Menschen das Blut in die Haarspitzen schießen lassen. Rechtschreibung ist auch so ein Fremdwort. Schlagt es endlich nach! Grausam. Dilettantisch. Dumm. Ich hasse Dummheit. Trotzdem musst du dich von sowas permanent zum Arschloch machen lassen.
Unerträglich!
Nein, man kann da leider gar keine Maßstäbe anlegen. Schade. Muss ich mich in diese Niederungen wirklich begeben, muss ich mir das täglich antun?